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Organisation 2018-06-01T08:55:17+00:00

Organisation

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In der Peter-Pan-Schule werden die Kinder nach den Richtlinien und Lehrplänen der Grundschule unterrichtet Bei ihnen besteht jedoch ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf im Bereich Sprache. Ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf im Bereich Sprache wird festgestellt, wenn der Gebrauch der Sprache nachhaltig gestört ist und mit einem subjektiven Störungsbewußtsein einhergeht, so dass die Entwicklung des Kindes gefährdet ist.

Zu dem normalen Fachunterricht findet in der Peter-Pan-Schule täglich Sprachtherapie in Kleingruppen oder in Einzelförderung statt. Der Unterricht ist kindergerecht und individuell gestaltet unter der Berücksichtigung der allgemeinen Richtlinien der Grundschule. Die Klassengröße liegt im Durchschnitt bei 13 Kindern. Diese Kombination aus Fachunterricht, individuellen Therapien und therapieimmanentem Unterricht ist das Besondere an der Peter-Pan-Schule.

Die Peter-Pan-Schule ist für die Kinder eine Durchgangsschule. Eine Rückschulung in das allgemeine Schulsystem ist das Ziel. Die Rückführungsquote liegt bei nahezu 80%, dass bedeutet das bei 8 von 10 Schüler/innen die sprachtherapeutischen Maßnahmen in den Therapiegruppen und im sprachheilpädagogisch angelegten Unterricht, im Laufe des Schulbesuchs so erfolgreich sind, dass der Übergang in eine allgemeine Schule möglich ist.

Es gilt:

Ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt Sprache besteht, wenn der Gebrauch der Sprache nachhaltig gestört und mit erheblichem subjektiven Störungsbewußtsein sowie Beeinträchtigungen in der Kommunikation verbunden ist und dies nicht allein durch außerschulische Maßnahmen behoben werden kann.

Je nach Störung ergeben sich spezifische Einschränkungen, die sich auch auf den Unterricht und das schulische Lernen direkt auswirken. Ein Förderbedarf im Bereich Sprache ist bei Schülerinne du Schülern anzunehmen, die in ihren Bildungs-, Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten hinsichtlich des Spracherwerbs, des sinnhaften Sprachgebrauchs und der Sprechtätigkeit so beeinträchtigt sind, dass sie im Unterricht einer allgemeinen Schule ohne sonderpädagogische Unterstützung nicht hinreichend gefördert werden können.

Eltern von Kindern mit einer Sprachauffälligkeit haben weiterhin die Möglichkeit, zwischen der allgemeinen Schule und der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache zu wählen. Die Eltern haben das Recht, ihr Kind in Bezug auf seine Sprachfähigkeiten testen zu lassen. Falls die Diagnostik einen Unterstützungsbedarf im Bereich der Sprache aufweist, können die Eltern ihr Kind an einer Grundschule oder an der Peter-Pan-Schule unterrichten lassen.